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Leuth

Spaziergänger vor Neyenhof und Kirche

Leuth, Nettetals kleinster Stadtteil, hat über Jahrhunderte hinweg sein dörfliches Bild kaum verändert. Die alte Grenzgemeinde, zwischen dem Großen und Kleinen De-Witt-See, der Kälberweide (3,5 Hektar) und der Venloer Heide ist mit der Geschichte der Herren von Krickenbeck eng verbunden.

Bis etwa 1200 stand am Netteufer oberhalb der Leuther Mühle die alte Burg Krickenbeck. Die Burg war schon 1188 ein kölnisches, ab 1251 geldrisches Lehen. Bereits im 13. Jahrhundert wurde hier auch der Nettelauf reguliert. Geschützt hinter breiten Röhrichtfeldern liegen die anderen Netteseen, die als landschaftliche Ruhezonen einer bedrohten Tier- und Pflanzenwelt letzte Zufluchtsorte bieten.

Leuth ist heute zusammen mit Hinsbeck das touristische Herzstück der Stadt Nettetal und ein beliebter Naherholungsort. Seit 1993 ist die Stadt Nettetal mit diesen beiden Stadtteilen "Staatlich anerkannter Erholungsort".

Das 1955 verliehene Wappen der Gemeinde Leuth geht auf das Leuther Schöffensiegel des 17. Jahrhunderts zurück und zeigt den Pfarrpatron St. Lambertus mit der Lilie der Herren von Krickenbeck.

Entwicklungsschwerpunkte:

Nach dem Flächennutzungsplan kommt dem Stadtteil die Funktion wohnen, Landwirtschaft und Erholung zu. Dazu gehören die Berücksichtigung der heutigen landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Nutzungen in der Ortslage, die Sicherung der heutigen Gesamtstruktur durch gezielte Binnenentwicklung des Stadtteils und maßvolle Arrondierung sowie die Stärkung der vorhandenen Erholungsfunktionen.

Ortsvorsteher:

Heinz-Robert Reiners

Informationen über Leuth im Internet