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Lobberich

Burg Ingenhoven

Ein Tauschgeschäft des Kölner Erzbischofs um das Jahr 988 wurde in der sogenannten "Brüsseler Handschrift" aufgezeichnet und ist die älteste schriftliche Erwähnung Lobberichs (Lubbruch = von Menschen besiedelte Sumpf oder Wald). 1820 gab es dort als einziges Industriegebiet eine Leinenfabrik. Aber dank der "Samt- und Seidenbarone" von der Upwich aus Holland, de Ball aus Geldern und Niedieck aus dem Münsterland wurde Lobberich ein bedeutendes Industriestädtchen für das Grenzland. Die Entwicklung fand mit der Verleihung der Stadtrechte 1964 ihre Krönung.

Lobberich liegt am Rande des Nettebruches (12,5 Hektar), des Windmühlenbruches (5,0 Hekatr) und des Ferkensbruches (4,5 Hektar). Die Betriebe der Stadt, das Einkaufszentrum mit seinen Geschäften rund um die Fußgängerzone sowie die Verwaltungseinrichtungen prägen das Gesicht der Stadt. Der Ingenhovenpark mit seinem Weiher und seinem guten Baum- und Sträucherbestand bildet im Zentrum eine Oase der Ruhe.

Das 1925 verliehene Wappen der Stadt Lobberich zeigt die drei Leopardenköpfe der Freiherrn von Bocholtz, die Grund- und Zehntherren in Lobberich waren.

Entwicklungsschwerpunkte:

Nach dem Flächennutzungsplan kommt dem Stadtteil die Funktion wohnen, Handel und Dienstleistung zu. Dazu gehören die Stärkung als Dienstleistungs- und Verwaltungsschwerpunkt im Stadtgebiet, die Entwicklung neuer Wohngebiete zur Stärkung der zentralräumlichen Funktionen (Mantelbevölkerung), die Verbesserung der Erlebbarkeit des siedlungsnahen Gewässerverbandes sowie die Arrondierung der vorhandenen Gewerbegebiete im Norden und Süden.

Ortsvorsteher

Harald Post

Informationen über Lobberich im Internet