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Grenzüberschreitender Radweg soll Venlo mit Krefeld verbinden

Mitteilung vom: 26.09.2017

Bahnradweg

Die Städte Horst an de Maas, Venlo, Nettetal, Grefrath, Kempen, Tönisvorst und Krefeld sollen zukünftig mit einer Radwegeverbindung besser miteinander verbunden werden. Ziel ist es, den Alltags- und Freizeitverkehr bequemer und schneller bewältigen zu können. Für die etwa 700 in Nettetal lebenden Studenten der Fontys Hochschule in Venlo wäre der Abschnitt zwischen Nettetal und Venlo eine günstige und ökonomische Alternative für den täglichen Weg zur Hochschule. In Krefeld soll der neue Radweg zu der geplanten "Krefelder Promenade" führen. Diese wiederum soll im Osten der Stadt perspektivisch an den Radschnellweg Ruhr (RS 1) angeschlossen werden.

Bereits Anfang des Jahres fanden erste Vorgespräche mit mehreren Planungsbüros über die Realisierbarkeit und zur Aufstellung eines Angebotes für dieses Projekt statt. Hierzu wurde eine Arbeitsgruppe mit den Projektpartnern gegründet, die Angebote über die Erstellung einer Machbarkeitsstudie besprochen und ein Förderantrag zur Vorlage bei der euregio rhein-maas-nord abgestimmt. Grundvoraussetzung für den Erhalt dieser Förderung ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Kommunen sowie der grenzüberschreitende Mehrwert, der aus diesem Projekt resultiert.

Die Stadt Nettetal hat die Projektleitung übernommen und anschließend den Förderantrag eingereicht. Bei der Vorbereitung dazu wurde man intensiv durch einen Mitarbeiter der euregio begleitet und beraten und die Projektpartner stets über den aktuellen Stand informiert. Ende Juni wurde das Projekt von der Technischen Beigeordneten der Stadt Nettetal Susanne Fritzsche und dem verkehrspolitischem Berater der Stadt Venlo Ralf Pakbier vor dem Ausschuss der INTERREG im historischen Rathaus in Roermond durch eine zweisprachige Präsentation vorgestellt. Im Anschluss sicherte der Ausschuss das Fördergeld für das Projekt "Grenzüberschreitender Radweg Venlo-Krefeld" zu. Mit den mittlerweile auch schriftlich bewilligten EU-Fördermitteln der euregio rhein-maas-nord wird die Stadt Nettetal ein Planungsbüro beauftragen, eine Machbarkeitsstudie durchzuführen. Verbindliche Angebote werden zeitnah eingeholt, sodass der Auftrag in den nächsten Wochen an ein Planungsbüro vergeben wird. Die Untersuchungen des Büros werden noch in diesem Jahr beginnen.

Bildunterschrift: Ein Teil des zukünftigen Radweges führt bereits jetzt durch Nettetal. Foto: Stadt Nettetal