Inhalt

Kunststoffapparate schützen Mensch und Umwelt

Mitteilung vom: 02.02.2018

Nieweg

„Stoffe, die unser Wasser gefährden, brauchen unseren besonderen Schutz", sagt Werner Nieweg und setzt dabei ganz auf das Material Kunststoff. Mit dem nach seinem Vater und Firmengründer benannten Familienbetrieb Heinrich Nieweg Kunststoffapparatebau produziert er hierzu Spezialanfertigungen, Behälter, Rohrleitungen und Apparate für ganz unterschiedliche Einsatzbereiche: Kliniken, Lebensmittelproduzenten, Wasserwirtschaft, Chemische Betriebe, Betonindustrie, Papierindustrie oder die Systemgastronomie gehören zu seinen Kunden. „Bei der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen mit der Radiojodtherapie entsteht zum Beispiel radioaktives Abwasser, das wir mit unseren Geräten sicher auffangen können", erläutert Nieweg. Seine luft- und wasserdichten Apparate und Behälter kommen nicht von der Stange sondern sind Einzelanfertigen oder Kleinserien - jeweils für spezielle Anforderungen. Sein neuester Großauftrag ist eine Senf-Anmischanlage für einen bekannten Lebensmittelhersteller.

Bürgermeister Christian Wagner und der neue Wirtschaftsförderer der Stadt, Hans-Willi Pergens, ließen sich jetzt von Nieweg die Produktionsprozesse erläutern. Begonnen hat Heinrich Nieweg 1966 im Keller einer Fahrzeugbaufirma an der Leuther Straße in Kaldenkirchen. Ein Jahr später fand die Umfirmierung zum heutigen Firmennamen statt - daher feierte der Betrieb im vergangenen Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Nach einem kurzen Umzug in eine Halle an der Leuther Straße erfolgte 1988 die Eröffnung der neuen Produktionsräume am heutigen Standort Am Ringofen. „Wir waren der zweite Betrieb im Gewerbegebiet Herrenpfad-Süd", schildert Werner Nieweg, der 1984 den Betrieb übernommen hat. Heute arbeiten neun Mitarbeiter in dem Betrieb. Früher nannte sich der Ausbildungsberuf Kunststoffschlosser, heute Verfahrensmechaniker für Kunststofftechnik. „Wichtig ist jeweils die hohe Qualität und Zuverlässigkeit unsere Apparate, die Menschen ebenso schützt wie die Umwelt", so Nieweg. So finden sich Nieweg-Produkte heute in Kliniken in Schanghai und Russland, in Abwasseranlagen in Namibia, in Fettabscheidern der Systemgastronomie, Luftwäschern der Futtermittelindustrie oder Inlinern der Betonindustrie. www.nieweg.de

Bildunterschrift: Werner Nieweg (rechts) erläutert Hans-Willi Pergens und Christian Wagner (v.l.) den Aufbau eines Inliners, der noch mit Beton ummantelt und dann als Fettabscheider in der Systemgastronomie eingesetzt wird.