Inhalt

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Zweite Fragebogen-Aktion gestartet

Mitteilung vom: 30.05.2018

Drei Personen vor einer Appell-Wand der Verkehrswacht

Mit einer neuen Appell-Wand an der B509 am Schlibecker Berg weisen nun deutlich sichtbare Plakate auf die Gefahren des Straßenverkehrs hin. Nettetals Bürgermeister Christian Wagner, der Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht Viersen, Heinz-Dieter Bach sowie der Leiter des Verkehrsdienstes und der Verkehrsunfallprävention, Michael Heimes, machten sich nun ein gemeinsames Bild von den auffälligen Plakaten und unterstreichen die Wichtigkeit dieser Hinweise. Die Kreisverkehrswacht Viersen unterstützt tatkräftig jedes Jahr zahlreiche Aktionen ihrer Kooperationspartner, unter anderem auch der Kreispolizeibehörde Viersen.

Das gemeinsame Projekt "Vorkids" der Viersener Sicherheits-Offensive Rad fahrender Kinder im Straßenverkehr mit den Partnern der Deutschen Hochschule der Polizei, Kreispolizeibehörde Viersen und der Verkehrswacht hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Verkehrsunfälle von Radfahrern im Alter von 11 bis 14 Jahren wissenschaftlich zu ergründen, Ursachen zu erforschen und Gegenstrategien zu entwickeln. Stein des Anstoßes war die höchste Wahrscheinlichkeit im Land Nordrhein-Westfalen, als Kind in diesem Alter im Straßenverkehr mit dem Rad zu verunglücken. Erstaunlich ist, dass dieser Platz in der Statistik nicht einer Großstadt wie Düsseldorf, Duisburg oder Köln zugeschrieben wird, sondern dem hiesigen Kreis Viersen. "Hotspots" sind dabei die Städte Kempen, Nettetal, Viersen und Willich.

Fest steht auch, dass beide Verkehrsgruppen Fehler begehen. Radler missachten beispielsweise die Vorfahrt, fahren entgegen der Fahrtrichtung oder weichen vom Radweg auf die Straße aus. Autofahrer sind heutzutage oftmals abgelenkt, der Gebrauch von Handys am Steuer ist dabei ein weit verbreitetes Delikt.

Im Rahmen des Projekts "Vorkids" fand bereits im vergangenen Jahr eine Umfrage statt, die verlässliche Daten zum Thema Straßenverkehrssicherheit lieferte. Eine zweite Umfrage soll nun messen, wie sich das Risikobewusstsein im Kreis Viersen, seit Start des Projekts verändert hat. Zudem werden Bürgerinnen und Bürger nach eigenen Ideen zur Erhöhung der Straßenverkehrssicherheit befragt.  

Der Fragebogen kann online innerhalb von zehn Minuten unter http://fragebogen.vorkids-viersen.de ausgefüllt werden. Die Daten werden selbstverständlich anonym erhoben und vertraulich behandelt.