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Standort für Gedenkstätte wurde gefunden (archivierte Mitteilung)

Mitteilung vom: 21.02.2013

Die Gedenkstätte zum Andenken an die ehemalige Synagoge in Nettetal-Breyell soll an der Ecke Jupp-Busch-Straße / Biether Straße errichtet werden. Darauf einigte sich jetzt eine Delegation mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und der Gesamtschule vor Ort. Die Gedenkstätte wird damit nur wenige Meter vom Standort der ehemaligen Synagoge entfernt stehen. Sie wird unmittelbar am Fußweg errichtet, der seinerzeit direkt zur Synagoge hin führte. Eine Informationstafel soll zusätzlich auf die Erinnerungsstätte hinweisen. Der Zeitplan für die Errichtung der Gedenkstätte wird eng zwischen den Beteiligten abgestimmt. Bürgermeister Christian Wagner freute sich, dass das Konzept der Projektgruppe nunmehr umgesetzt wird und in einem sichtbaren und nachhaltigen Ergebnis mündet.

Um die jüdischen Gemeinden Nordrhein in der Frage der Standortwahl für eine Erinnerungsstätte einzubinden, hatte Bürgermeister Wagner deren Geschäftsführer Wilfried Johnen nach Nettetal eingeladen. Johnen nutzte den Besuch, um sich vorab über das Projekt zum ehemaligen jüdischen Leben in Breyell zu informieren. Er lobte die von Nettetaler Gesamtschülern gefertigte Konzeption für eine Erinnerungsstätte: „Der Entwurf ist äußerst gelungen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema und die intensive Aufarbeitung der Geschichte des ehemaligen jüdischen Lebens in Breyell verdient großen Respekt.“

Teilnehmer der Delegation vor Ort waren:

Bürgermeister Christian Wagner

Erster Beigeordneter Armin Schönfelder

Wilfried Johnen, Geschäftsführer der jüdischen Gemeinden Nordrhein

Renate Dyck, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Städtepartnerschaften

Hans Hubert Glock, Ortsvorsteher Breyell

 Roland Schiefelbein, Leiter der Gesamtschule

Pia Erbrath, Vertreterin der Schülerprojektgruppe

Vera Gäbler, Mitinitiatorin des Projektes