Inhalt

2015 Plus Kontakt

Ihr Ansprechpartner

Nettetal 2015+ ist der Versuch, Nettetals Weg in die Zukunft genauer zu beschreiben. Diese Leitziele sind das Ergebnis eines längeren Diskussionsprozesses, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen waren, und gleichzeitig verbindliche Basis für die weiteren kommunalpolitischen Schwerpunktsetzungen. In den nächsten Jahren muss es darum gehen, die Leitziele durch konkrete Handlungsschritte mit Leben zu erfüllen. Übergreifendes Ziel ist es, für unsere Kinder und Enkelkinder die Zukunftsfähigkeit Nettetals in sozialer, wirtschaftlicher und auch ökologischer Hinsicht durch gemeinsames nachhaltiges Handeln zu erhalten (Ratsbeschluss vom 8. März 2012).

Dabei baut Nettetal auf seine Stärken

  • mit den Netteseen als Naturraum von überregionaler Bedeutung
  • mit „VeNeTe" als neuem großen Gewerbepark mit direktem Autobahnanschluss A 61
  • mit der Region Venlo als prosperierenden Nachbarn mit guter Verkehrsinfrastruktur
  • als Verbund kleinerer Stadtteile mit Eigenständigkeit und Charme und hohem bürgerschaftlichen Engagement
  • mit starken Kooperationen zwischen Wirtschaft, Schule und Stadt
  • mit starkem Image über NettePunkt, NetteSpargel, Nettetal ist mehr, WDR 2 u. a.
  • als attraktiver Ort für Kinder, Jugend und Familie

Die Handlungsfelder für den zukünftigen Weg Nettetals sind in den folgenden drei Leitzielen zusammengefasst und werden durch einige Aufgabenbeschreibungen konkretisiert:

  • Lebensqualität erhalten
  • Wirtschaftskraft stärken
  • Kindern, Jugendlichen und Familien Chancen geben

Leitziele Nettetal 2015+

„Lebensqualität erhalten" heißt für Nettetal:
  • den Naturraum mit vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt bewahren und als Quelle für Ruhe, Erholung, Freizeit nutzen
  • als attraktiver und verkehrlich gut erschlossener Wohnstandort unter Berücksichtigung des demographischen Wandels für Familien, Studenten und Senioren zukunftsfähig bleiben
  • die ortsnahe Daseinsvorsorge vom Einkaufen über soziale Einrichtungen bis zu Gesundheitsangeboten für Jung und Alt erhalten
  • eine sinnvolle Balance zwischen der Gesamtstadt und den Stadtteilen schaffen
  • Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen als Standortvorteil verstehen
  • Sport, Kultur und andere Freizeitaktivitäten generationenübergreifend ermöglichen
  • und dabei bürgerschaftliches Engagement dauerhaft stärken
  • sowie Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung gemeinsam mit Polizei und Bürgerinnen und Bürgern gewährleisten,
  • und dadurch seine außergewöhnliche Anziehungskraft für Einheimische und Neubürgerinnen und Neubürger beweisen
„Wirtschaftskraft stärken" heißt für Nettetal:
  • Nettetal als attraktiven Wirtschafts- und Tourismusstandort mit guter Infrastruktur positionieren und dabei als Marke herausbilden und so die Anziehungskraft für Unternehmen stärken
  • eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung und serviceorientierte Wirtschaftsförderung gemeinsam mit den ansässigen Unternehmen gestalten
  • den Standortvorteil in unmittelbarer Nähe zum Großraum Venlo aktiv nutzen
  • mit den kommunalen Unternehmen und der örtlichen Wirtschaft den Einsatz von regenerativen Energien unterstützen, die Wirtschaft auf nachhaltige und ressourcenschonende Strukturen ausrichten, und die Agrobusiness-Initiative Niederrhein zur Stärkung der Wertschöpfungskette weiterführen
  • den VeNeTe-Gewerbepark zusammen mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen als Standort für Unternehmen und Unternehmensgründungen mit anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsabteilungen gemeinsam mit Fontys Hogeschool Venlo, der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Rhein-Waal entwickeln
  • die Qualifikation der Arbeitskräfte durch eine gemeinsame Initiative von Unternehmen, Schulen, Hochschulen und anderen Beteiligten verbessern
„Kindern, Jugendlichen und Familien Chancen geben" heißt für Nettetal:
  • Familien von Beginn an soweit möglich und nötig unterstützen und dabei die Erziehungskompetenz der Eltern stärken
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unter besonderer Berücksichtigung der Interessen des Kindes verbessern
  • frühkindliche Bildung angemessen und kindorientiert zum Schwerpunkt der Kindertageseinrichtungen zu machen
  • den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule erleichtern
  • jedem Kind die Chance für die bestmögliche Bildung durch ein am Elternwillen orientiertes differenziertes Schulsystem zu geben, das mit schulformübergreifenden Angeboten durchlässig jeder Schülerin und jedem Schüler die Möglichkeit für eine ihr/ihm
  • entsprechende Anschlussqualifikation gibt
  • unterstützende Strukturen zu entwickeln, die Familien den Raum und die Möglichkeit geben, für junge und alte Menschen da zu sein
  • Jugendlichen und jungen Erwachsenen Raum für Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben geben
  • städtische Entscheidungen und Entwicklungen grundsätzlich auf Familienfreundlichkeit ausrichten

Weitere Informationen