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Ausbildung Praxisintegrierte Erzieher/in Kontakt

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Die Stadt Nettetal ist mit der Kindertagesstätte Bongartzstiftung in Lobberich, der Kindertagesstätte Spatzennest in Hinsbeck und der Kindertagesstätte in Leutherheide Träger von drei Einrichtungen im Stadtgebiet.

In den Einrichtungen werden jährlich Ausbildungsplätze in Form der praxisintegrierten Erzieherausbildung angeboten.

Celine Glaeser

Für das Einstellungsjahr 2021 sind leider keine freien Ausbildungsstellen mehr verfügbar.

Erfahrungsbericht:

Name:
Celine Glaeser

Beruf:
Erzieherin (praxisintegrierte Erzieherausbildung)

Mein Name ist Celine Glaeser und ich habe meine praxisintegrierte Erzieherausbildung im Familienzentrum Bongartzstift absolviert.

Durch viele Praktika im sozialen Bereich, wurde mir schnell klar, dass mir die Arbeit mit den Kindern sehr viel Spaß macht. Umso größer wurde damit der Wunsch, die Ausbildung zur Erzieherin anzufangen.

Daher habe ich mich dazu entschieden, einen Bundesfreiwilligendienst in dem Familienzentrum Bongartzstift zu absolvieren. In diesem Jahr konnte ich viele Erfahrungen sammeln. Ich habe den Tagesablauf der verschiedenen Gruppen kennengelernt, durfte mich eigenständig an Angeboten ausprobieren und habe viel über die pädagogische Arbeit einer Erzieherin gelernt.

Durch dieses Jahr wurde ich in meiner Entscheidung bestärkt, die praxisintegrierte Erzieherausbildung zu beginnen und die Stadt Nettetal hat es mir ermöglicht, diese im Familienzentrum Bongartzstift zu absolvieren.

Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Zu meinen Aufgaben im Kita-Alltag gehört, den Tagesablauf mitzugestalten und zu planen, verschiedene Angebote mit den Kindern durchzuführen und gemeinsam mit ihnen an ihren individuellen Zielen zu arbeiten.

Der theoretische Teil der Ausbildung besteht darin, dass ich zwei Tage die Woche an das Berufskolleg in Dülken gehe. Dort lerne ich einiges über die verschiedenen Bildungsbereiche, die Rechte und Pflichten als Erzieherin, eine Planung für Angebote zu schreiben, etc.

Während des ersten Ausbildungsjahres bekommt man die Möglichkeit, für fünf Wochen in einen weiteren Bereich, in dem Erzieher arbeiten, zu hospitieren. Für diese Zeit war ich am Förderzentrum West. Dort durfte ich viele Erfahrungen sammeln und aktiv am Unterrichtsgeschehen, sowie dem OGS Alltag teilnehmen und diesen mitgestalten.

Im zweiten Ausbildungsjahr habe ich außerdem viel über die Projektarbeit gelernt. Dazu habe ich mit einer kleinen Gruppe an einem Mini-Projekt gearbeitet, welches die Kinder im Rahmen der Partizipation selbst mitgestalten durften.

Im dritten Ausbildungsjahr folgt dann ein Groß-Projekt, welches sich über einen Zeitraum von sechs Wochen in der Kita streckt. Dort wird dann nochmal das Wissen für Projektarbeit vertieft und mit praktischen Erfahrungen verknüpft.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Teamarbeit. Wir erarbeiten in der Schule viele Bereiche einer Teamarbeit und verbinden dies mit einer praktischen Übung. Einmal selbst eine Teamsitzung zu leiten.

Auch die Elternarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. In der Schule werden dazu verschiedene Unterrichtseinheiten durchgeführt und in der Praxis setzt man dieses Wissen gemeinsam mit den Kollegen um. Egal ob Tür- und Angelgespräche oder Entwicklungsgespräche, die Kollegen unterstützen mich in der Umsetzung und reflektieren anschließend mit mir.

Die Schule führt stets einen praxisbezogenen Unterricht und bietet die Möglichkeit, vielseitige Erfahrungen zu sammeln.

Um zu sehen, ob die Theorie in der Praxis umgesetzt wird, kommen regelmäßig Lehrer in die Kita. Passend zu den behandelten Themen des Unterrichts werden die Besuche gestaltet.

Abschließend kann ich sagen, dass es für mich die richtige Entscheidung war, meinen Bundesfreiwilligendienst in dem Familienzentrum Bongartzstift zu absolvieren und in die Ausbildung über zu gehen! Jeden Tag gehe ich mit viel Freude zur Arbeit und freue mich auf die weitere Zeit!

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