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Extensive Dachbegrünung

 

Sonderprogramm Klimaresilienz  

Mit dem aufgelegten Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ erhalten die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen eine finanzielle Förderung für investive Maßnahmen zur Herstellung hitzemindernder Strukturen.

 

 

Die Stadt Nettetal hat aus diesem Sonderprogramm eine Förderung für Dachbegrünungen zur Weiterleitung an Dritte in Anspruch genommen. Gefördert wird die Anlage von extensiven Dachbegrünungen bei Bestandsgebäuden durch die Gewährung eines Zuschusses. Auch Garagendächer zählen hierzu. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben. Der maximale Gesamtförderbetrag ist auf 3.000 € festgesetzt.

Die Bewilligung von Förderanträgen ist auf die vom Fördergeber festgesetzte Fördersumme begrenzt. Es besteht kein Anspruch auf eine Förderung.

Die Förderrichtlinie und das Antragsformular für das Förderprogramm Dachbegrünung können auf dieser Seite heruntergeladen werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Zielsetzung verfolgt das Förderprogramm?

Mit einer Dachbegrünung werden Ziele der Klimafolgenanpassung und des Klimaschutzes verfolgt. Durch die Retentions- und Verdunstungseffekte begrünter Dächer wird der Abfluss des Regenwassers zeitlich verzögert und verringert und damit ein Beitrag zur Entlastung von Kanalisation, Kläranlage und Vorflutern geleistet. Darüber hinaus werden die Ziele verfolgt, die sommerliche Hitzebelastung in dicht besiedelten und stark versiegelten Stadtbereichen zu verringern, die kleinklimatischen Verhältnisse sowie die Staubbindung zu verbessern und die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Insgesamt soll durch die flächige Begrünung von Dächern die Position der Stadt gegenüber den Klimawandelfolgen gestärkt werden. Mit den Dachbegrünungen soll zudem durch das Angebot von Blütenpflanzen auf den Dächern dem Insektensterben entgegengewirkt werden.

Wer kann eine Förderung beantragen?

Die Förderung richtet sich an Eigentümer/-innen von Dachflächen im Gebiet der Stadt Nettetal. Die Förderung kann nur für Gebäude im Bestand, die älter als 5 Jahre sind, beantragt werden.

Was wird gefördert und wie hoch sind die Förderpauschalen?

Zuwendungsfähig sind Ausgaben für Entwurf und Planung sowie alle angemessenen Ausgaben für den Aufbau der Vegetationsschicht wie Schutzvlies, Filtermatten, Drainschicht, Substrat, Ansaat oder Pflanzen, wobei der Schichtaufbau des Dachsubstrates mindestens einer extensiven Dachbegrünung von 5-15 cm Substratauflage entsprechen muss. Die Arbeiten müssen durch qualifiziertes, externes Fachpersonal durchgeführt werden. Für die Begrünung sind mehrjährige, vorrangig heimische und klimaresistente Pflanzen zu verwenden.

Für die extensive Begrünung von Dachflächen werden im Rahmen des Förderprogramms Zuschüsse gewährt. Gefördert werden bis zu 50% der als förderfähig anerkannten Kosten einer Anlage. Die maximale Gesamtförderung einer Anlage beträgt 3.000 Euro. 

Was ist nicht förderfähig?

  • nicht-investive Maßnahmen, wie beispielsweise die Erstellung von Konzepten, Analysen oder Studien
  • Verschönerungsmaßnahmen an Garagen / Carports
  • Maßnahmen an Neubauten bis zu fünf Jahren nach Bauabnahme
  • Maßnahmen an Gebäuden, die sich noch in der Planung befinden
  • technische Anlagen, die nicht in direktem Zusammenhang mit der Begrünung stehen
  • gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen
  • Eigenleistungen, wie unbezahlte freiwillige Arbeiten und/ oder Sachleistungen, einschließlich Sachspenden
  • nicht in Anspruch genommene Skonti und Rabatte
  • die Umsatzsteuer, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller vorsteuerabzugsberechtigt ist
  • Maßnahmen, mit denen zum Zeitpunkt der Bewilligung bereits begonnen wurde
  • Maßnahmen, die auf das Aufstellen von Pflanzkübeln oder Ähnlichem beschränkt sind
  • Maßnahmen, die zum alleinigen Anlass für Mietpreiserhöhungen genommen werden
  • Vorhaben, für die bereits Fördermittel eingesetzt wurden

Wie stelle ich einen Förderantrag?

Der Antrag ist schriftlich bei der Stadt Nettetal, Fachbereich 61, Stadtentwicklung, Planung, Klimaschutz und Mobilität, Doerkesplatz 11, 41334 Nettetal oder per Fax unter 02153/898 9 6110 einzureichen.

Einen Vordruck des Antragformulars finden Sie auch weiter unten auf der Seite.

Woher weiß ich, ob mein Vorhaben förderfähig ist?

Nach der Antragstellung erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid, in dem das Vorhaben bewilligt oder abgelehnt wird. Mit der Umsetzung der Maßnahme dürfen Sie erst nach Erhalt des Bewilligungsbescheides beginnen.

Wann wird die Förderung ausgezahlt?

Die Zahlung des Zuschusses erfolgt nach Fertigstellung der Anlage, Ortsbesichtigung und Bestätigung der Ausführung in qualitativer Hinsicht durch Mitarbeiter der Stadt Nettetal bzw. hierzu von ihr beauftragter Dritter sowie nach Vorlage und Prüfung der Kostenbelege und Rechnungen.

Bis wann können Anträge gestellt werden?

Die Stadt Nettetal hat keine Frist für die Einreichung der Anträge festgelegt. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Vorhaben bis zum 31.03.2022 abgeschlossen sein müssen. Bis dahin sind auch Verwendungsnachweise wie Rechnungen bei der Stadt Nettetal einzureichen.

Was gibt es noch zu beachten?

  • Mit der Ausführung darf erst nach Bewilligung der Zuwendung begonnen werden
  • Zum Nachweis der Angemessenheit der Kosten sind Vergleichsangebote einzuholen. Bei einem voraussichtlichen Auftragswert von bis zu 5.000 Euro ohne Umsatzsteuer kann auf allgemein, zum Beispiel im Internet, zugängliche Angebote zurückgegriffen werden. Zum Nachweis der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit des Direktauftrags ist zumindest die Ermittlung von Vergleichspreisen zu erfassen (formlose Preisermittlung). Ist dies nicht möglich oder unzweckmäßig, ist die Wirtschaftlichkeit der Beschaffungsmaßnahme in anderer geeigneter Weise darzulegen. Bei einem Auftragswert über 5.000 € ohne Umsatzsteuer sind mindestens drei Angebote einzuholen.
  • Für die geförderten Maßnahmen gilt eine fünfjährige Zweckbindung
  • Die Maßnahmen dürfen nicht mietpreissteigernd umgelegt werden
  • Die Maßnahme inklusive Rechnungsvorlage muss bis zum 31.03.22 abgeschlossen sein

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