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Zum 1. November 2005 wurden bundesweit die neuen Reisepässe ("ePass der 1. Generation") eingeführt. Die neuen Pässe sind mit einem elektronischen Chip ausgestattet, auf dem neben den herkömmlichen Passdaten auch das Lichtbild digital abgespeichert ist. Das digitalisierte Foto ermöglicht eine rechnergestützte Gesichtserkennung (Biometrie) und soll den Missbrauch eines Dokuments durch andere Personen verhindern. Außerdem stellt der Chip im neuen ePass eine zusätzliche Fälschungshürde dar.

In einer zweiten Stufe werden im Chip in nach dem 1. November 2007 ausgestellten Reisepässen auch Fingerabdrücke des Passinhabers gespeichert. Eine Speicherung im Passregister oder in zentralen Datenbanken findet jedoch nicht statt. Die Fingerabdrücke sind im Pass nicht sichtbar, sondern können nur von hoheitlichen Stellen wie zum Beispiel  Polizei, Zoll sowie Pass- und Personalausweisbehörden ausgelesen werden.

Am 01.03.2017 wurden bundesweit die neuen Reisepässe der 3. Generation eingeführt (ePass3.0). Diese Reisepässe wurden optisch neu gestaltet und mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen versehen.

Für die Anwendung der Gesichtsbiometrie müssen die Passfotos besonderen Richtlinien  entsprechen. Die Einzelheiten sind in einer Foto-Mustertafel festgelegt, die im Internet bei der Bundesdruckerei eingesehen werden kann. Die Fotobranche wurde durch das Bundesinnenministerium und durch die Stadt informiert. Die Stadt ist verpflichtet, die Biometrietauglichkeit der Passbilder zukünftig bei der Antragstellung zu prüfen und ungeeignete Fotos zurück zu weisen.

Wo bleibt mein neuer Ausweis? Bearbeitungsstand kann online abgefragt werden

Über den unten stehenden Link können Sie nachsehen, ob der beantragte Reisepass oder Personalausweis fertig ist und abgeholt werden kann. Hierzu wird lediglich die Seriennummer Ihres Reisepasses benötigt, die Sie vom Bürgerservice bei der Antragstellung erhalten. So wird Ihnen die telefonische Nachfrage oder ein unnötiger Gang zur Verwaltung erspart, denn die Bearbeitungszeit für einen Reisepassoder beträgt rund drei Wochen und kann im Einzelfall erheblich variieren.

Wichtiger Hinweis

Alle vor dem 1. November 2005 beziehungsweise 1. November 2007 ausgestellten Pässe behalten grundsätzlich ihre Gültigkeit bis zum Ablauf der Gültigkeitsdauer. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass einzelne Staaten in Zukunft ihre Einreisebestimmungen ändern und Pässe ohne Speicherchip nicht mehr oder nur noch mit zusätzlichen Formalitäten akzeptieren.

Alle Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden mit Ablauf des 25. Juni 2012 ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit müssen ab diesem Tag alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen in das Ausland über ein eigenes Reisedokument wie Kinderreisepass, Reisepass und Personalausweis verfügen.
Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument uneingeschränkt gültig, die Streichung des Kindereintrags ist nicht erforderlich.

Personalausweise sind von den Änderungen zum 1. November nicht betroffen.

Allgemeines

Deutsche, die über eine Auslandsgrenze aus- oder einreisen, sind grundsätzlich verpflichtet einen gültigen Pass oder Kinderreisepass mitzuführen. In vielen Ländern genügt allerdings auch der Personalausweis oder der vorläufige Personalausweis.

Die Antragstellung muss persönlich beim Bürgerservice erfolgen. Eine Vertretung oder Bevollmächtigung ist bei der Antragstellung nicht möglich. Der Antrag wird per EDV ausgefüllt. Nach Prüfung der Daten braucht der Antrag nur noch unterschrieben zu werden. Der fertige Reisepass kann auch mit schriftlicher Bevollmächtigung und unter Vorlage des Personalausweises durch eine andere Person abgeholt werden.

Der Antrag auf Ausstellung eines Reisepasses für Minderjährige muss - sofern das Sorgerecht gemeinsam ausgeübt wird - von beiden Elternteilen unterschrieben werden. Anstelle der Unterschrift genügt auch das schriftliche Einverständnis eines oder beider Sorgeberechtigter. Das Einverständnis kann auch per Fax erteilt werden. Wird das Sorgerecht nur von einem Elternteil ausgeübt, muss der Sorgerechtsbeschluss vorgelegt werden.

Nähere Informationen zu den Einreisebestimmungen der einzelnen Länder, insbesondere, ob auch für Kinder schon ein Reisepass benötigt wird, oder ob der vorläufige Reisepass anerkannt wird, erhalten Sie auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes.

Express-Reisepass:

Kann ein Reisepass vor Antritt einer Reise nicht rechtzeitig geliefert werden, können wir für Sie einen  Reisepass im Expressverfahren (72 Stunden) beantragen.

Vorläufiger Reisepass:

Wird sofort ein Reisepass benötigt und dauert die Herstellung über die Bundesdruckerei zu lange, können wir für Sie einen vorläufigen Pass ausgestellen.

Änderung von Reisepässen:

Nach einem Umzug kann der Wohnort im Reisepass geändert werden. Andere Änderungen (auch die Eintragung von Kindern) können am Reisepass nicht vorgenommen werden.

Gültigkeitsdauer:

Der Reisepass ist im Regelfall 10 Jahre gültig. Bei Personen unter 24 Jahren beträgt die Gültigkeit 6 Jahre. Ein ausnahmsweise ausgestellter zweiter oder weiterer Reisepass ist 6 Jahre gültig. Vorläufige Reisepässe sind höchstens 1 Jahr gültig.

Reisepässe werden nicht verlängert. Nach Ablauf der Gültigkeit sollte rechtzeitig ein neuer Pass beantragt werden.

Antrags- und Bearbeitungsfristen:

Der Reisepass wird in der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 3 bis 4 Wochen.

Service für Deutsche, die im grenznahen niederländischen Limburg leben:

Der Bürgerservice stellt unter bestimmten Voraussetzungen auch Reisepässe und Kinderreisepässe für Deutsche aus, die in den grenznahen Niederlanden leben und keinen Wohnsitz in Deutschland haben. Informationen über die genauen Voraussetzungen und die benötigten Unterlagen erfragen Sie bitte vorab telefonisch beim Bürgerservice.

Datenschutzerklärung

 

Benötigte Unterlagen

  • Passfoto

Gebühr

  • Reisepass ab 24 Jahre 60,00 Euro
  • Reisepass unter 24 Jahre 37,50 Euro
  • vorläufiger Reisepass 26 Euro
  • als unzuständige Passbehörde (zum Beispiel für deutsche Staatsangehörige, die in den Niederlanden wohnen) müssen wir die doppelte Gebühr veranschlagen.
  • Darüber hinaus gibt es noch weitere Arten von Reisepässen wie zum Beispiel Expresspässe. Die Gebühren hierzu finden Sie auf der Internetseite der Bundesdruckerei in Berlin.

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