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Eremitage

Darstellung einer Gebetsstation


Eine der sieben Fußfälle Gebetsstationen, die man als einzelne oder nacheinander in Form einer Prozession aufsuchte. Der Name erinnert (ähnlich wie die seitlich abbiegende Eremitenstraße) an einen zurückgezogenenen, frommen Franziskanermönch. Er hatte um 1750 hinter dem Monument eine Klause, lebte nach der Überlieferung vom Handel, unterwies Kinder in der Glaubenslehre und förderte Fastenprozessionen zu den Fußfällen. Die Kapelle aus Backstein zeigt eine Kalvarienszene (Kreuzigungsgruppe) mit lebensgroßen Hozfiguren. Sie wurde mit großzügiger privater Hilfe zu Beginn des neuen Jahrtausends restauriert und wird ehrenamtlich durch die Nachbarschaft in gepflegtem Zustand bewahrt.

Entlang der Feuerwache an der Eremitenstraße gelangt man zum alten Eingang des Friedhofs mit seinen Torhäusern aus dem 19. Jhdt., den Gruften der Industriellen Carl Niedieck und van der Upwich sowie dem Mausuleum der Familie Julius Niedieck.

Details

Anschrift
Düsseldorfer Straße, 41334 Nettetal - Lobberich