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Blick auf den Stamm eines Mammutbaumes im Wald

 

Mammutbäume (Sequoiadendron giganteum) gehören zu den ältesten und höchsten Bäumen der Erde. Sie können bis zu 3.800 Jahre alt werden und einen Stammdurchmesser von 12 Metern bzw. eine Stammhöhe von über 100 Metern erreichen. Zum Vergleich: Eine Eiche wird meist nur 35 bis 40 Meter hoch.

Als der weitgehend zerstörte Grenzwald nach dem Krieg wieder aufgeforstet werden sollte, begann das Gehölzkundler-Ehepaar Martin im Jahr 1953 mit der Anpflanzung von etwa 1.500 Stück zweijährigen Sequoien auf ihrem Farmgelände mitten im Grenzwald. Die damals angepflanzten Sequoien haben heute bereits eine Höhe von fast 40 Metern erreicht. Sie können die künftigen Ausmaße der gewaltigen Mammutbäume bereits jetzt eindrucksvoll erahnen. Viele Jungpflanzen gingen von hier in private und staatliche Forste. Die erfolgreichen Pflanzungen führten zur Einrichtung einer Biologischen Station unter der wissenschaftlichen Leitung der Gesamthochschule Essen, die dort bis 2007 Forschungen in verschiedenen Lehrfächern durchführte. Insgesamt befinden sich auf dem 35.635 Quadratmeter großen Gelände des Arboretums, das seit Januar 2013 dem Verein Sequoiafarm e.V. gehört, ca. 400 verschiedene, zum Teil sehr seltene Gehölz- und Baumarten sowie viele verschiedene Vogelarten.

Öffnungszeiten:

  • von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen jeweils 10 bis 17 Uhr
  • Führungen jederzeit nach Absprache.

Kontakt:

Verein Sequoiafarm e.V., Sequoiafarm im Grenzwald, Buschstraße 98, 41334 Nettetal-Kaldenkirchen, Telefon: 0 21 57 / 61 33

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