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Besuch der CDA-Spitzenkandidatinnen im Grenzgebiet bei Nettetals Breitbandpartner Systemec (archivierte Mitteilung)

Mitteilung vom: 08.05.2014

Die niederländischen Spitzenkandidatinnen der Christdemokraten für die Europawahl, Esther de Lange und Irene Janssen, informierten sich während ihres Besuches im Grenzland bei dem IT-Breitbandanbieter Systemec an dessen Firmensitz in Venlo.

Jos Derkx, der mit seiner Firma im Joint-Venture mit den Nettetaler Stadtwerken die Grenzgebiete der Seenstadt mit modernster Glasfasertechnik ausstattet, hatte Nettetals Bürgermeister Christian Wagner ebenfalls eingeladen. Wagner und Derkx konnten eine Woche nach dem Besuch des Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz in Nettetal damit auch den niederländischen Europaabgeordneten die großen Chancen der europäischen Grenzregion vor Augen führen.

Derkx hob die Möglichkeiten für niederländische Firmen in VeNeTe hervor, wenn es darum geht, in Nordrhein-Westfalen Fuß zu fassen. Neben der sehr guten Verkehrsinfrastruktur könnten potentielle Investoren von der einmaligen IT-Anbindung profitieren. Systemec bietet mit den beiden unabhängigen Rechenzentren in Venlo und Nettetal höchstmögliche Datensicherheit an.

Im angeregten Meinungsaustausch wurde deutlich, dass für den weiteren Erfolg in der europäischen Grenzregion keine zentralen EU-Regeln, sondern eine pragmatische Herangehensweise entscheidend ist. Nicht auf Brüssel warten, sondern sinnvolle Dinge anpacken und falls möglich dann durch die Europäische Union unterstützt werden, lautet das Motto.

So verfolgten die Gesprächsteilnehmer die Idee des „Dutch-Desk“ - einer niederländisch sprechenden Behörde und Investitionslotsen - weiter, wobei spiegelbildlich eine ähnliche Konstruktion für Venlo angeregt wurde. Wagner machte deutlich, dass er dieses Thema als Pilotprojekt mit der Nettetaler Wirtschaftsförderung umsetzen will.

Esther de Lange sicherte ihre Unterstützung in konkreten Problemlagen zu. Dieses Versprechen erscheint vor dem Hintergrund, dass sie bereits im vergangenen Jahr die Agrobusiness-Initiative von Wagner und Florenz als niederländische EU-Abgeordnete unterstützt und damit zum Erfolg des Projekts beigetragen hatte, umso glaubhafter.

Am Ende des Tages fasste Jos Derkx den Nachmittag zufrieden in einem Satz zusammen: „Nach Logistik und Agrobusiness kann die Grenzregion jetzt auch mit Hightech punkten!“