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Die Verkehrswende beginnt in der Verwaltung: Stadt Nettetal tritt Zukunftsnetz Mobilität NRW bei (archivierte Mitteilung)

Mitteilung vom: 28.03.2022

Urkundenübergabe zukunftsnetz mobilitaet nrw

Mobilität wird für Städte und Gemeinden zunehmend zum Standortfaktor. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt die Stadt Nettetal nun Unterstützung, um die Mobilitätswende anzugehen und nachhaltige Angebote für die Stadt zu erarbeiten. Am vergangenen Freitag erhielt Bürgermeister Christian Küsters von Nordrhein-Westfalens-Verkehrsministerin Ina Brandes die Beitrittsurkunde. „Ein weiterer Schritt zu einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung, von der Nettetal dauerhaft profitieren soll. Ein guter Baustein zur Umsetzung unseres Mobilitätskonzepts", so Christian Küsters. „Die nächste Stufe ist dann der Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte (AGFS)."

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM) ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Andere Bundesländer nutzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW mittlerweile als Vorlage für ein eigenes Kommunales Mobilitätsmanagement.

Diese Expertise nutzt nun auch die Stadt Nettetal. Vor der Kulisse des „Dortmunder U" nahm Christian Küsters von der Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Brandes, die Beitrittsurkunde entgegen. „280 Kommunen in Nordrhein-Westfalen arbeiten jetzt im Zukunftsnetz Mobilität NRW eng zusammen, um noch mehr Menschen den Umstieg vom Auto in vernetzte Angebote mit Bus und Bahn, dem Fahrrad oder an Mobilstationen mit emissionsfreien Sharing-Fahrzeugen leichter zu machen", so Verkehrsministerin Ina Brandes. „Wir sorgen gemeinsam mit den Städten, Gemeinden und Kreisen für mehr Lebensqualität und saubere Luft. Das ist der richtige Weg, um das Klima zu retten. Deshalb fördert die Landesregierung die wichtige Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW sehr gerne!". Gefördert wird die Arbeit des ZNM außerdem durch die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen.

Die erfolgreiche Arbeit des Netzwerks erhält nun eine besondere Bestätigung: in diesem Jahr ist das ZNM für den Deutschen Verkehrswendepreis der Allianz pro Schiene nominiert.

Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter gehört es auch zur Arbeit des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote anzustoßen. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder vor Ort und sind jeweils bei den Verkehrsverbünden der Region angesiedelt, um das regionale Wissen und bestehende Netzwerke optimal zu nutzen. In Rhein-Ruhr ist das der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). VRR-Vorstandssprecher Ronald R.F. Lünser: „Mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW haben die Kommunen einen ausgezeichneten Partner an ihrer Seite, der auch ganz konkrete Hilfestellung bei der finanziellen Förderung von nachhaltigen Mobilitätsprojekten leistet. Durch seine Nähe zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bildet das Zukunftsnetz einen optimalen Zugang zur ÖPNV-Investitionsförderung, etwa für Produkte der vernetzten Mobilität."

Insgesamt verlieh Verkehrsministerin Ina Brandes 71 kommunalen Vertreterinnen und Vertreter Urkunden für ihren Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW, 280 Mitgliedskommunen gibt es mittlerweile landesweit.

Weitere Informationen über die Angebote des Zukunftsnetz Mobilität NRW:

www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de

Fotonachweis: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr/Ronja Kannacher