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Kinder machten auf Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam

Mitteilung vom: 23.12.2019

Glühwürmchen 2019

Auch in diesem Jahr rief die Kreispolizeibehörde Viersen wieder zur Aktion „Glühwürmchen" auf, an der sich das Familienzentrum Bongartzstift in Lobberich gerne beteiligte. Zwischen 7.30 und 8.30 Uhr waren Kinder, Eltern und Erzieherinnen mit Taschenlampen, Blinkis und Warnwesten unterwegs, um die Verkehrsteilnehmer auf die Jüngsten im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Begleitet wurden sie vom Verkehrssicherheitsberater der Polizei Viersen, Heinz-Dieter Bach, der den Eltern die Wichtigkeit der Aktion verdeutlichte.

Täglich sind Kinder Gefahren im Straßenverkehr ausgesetzt. Nicht nur Kindern fehlt die Fähigkeit, sich verkehrsgerecht zu verhalten, vielfach mangelt es an der Aufmerksamkeit, die Autofahrer den Kindern widmen. Verkehrsteilnehmer, die täglich dieselbe Strecke zurücklegen, beispielsweise den Weg zur Arbeitsstätte, nehmen Besonderheiten oder Veränderungen im Straßenverkehr oft nicht wahr. Von diesem gefährlichen Umstand sind die Kleinsten am stärksten betroffen, zumal Kinder durch ihre geringere Körpergröße weniger auffallen als Erwachsene.

Diese Tatsache nimmt die Aktion „Glühwürmchen" zum Anlass, Kinder im wahrsten Sinne des Wortes ins „Licht zu rücken". Zur Erkennbarkeit der Aktion waren die Kinder auffällig bekleidet. Mit reflektierenden Warnwesten und Reflexbändern, Blinkis, Taschenlampen und Leuchtstäben machten die Kinder die Kraftfahrer auf sich aufmerksam. Zum Zeitpunkt der Aktion herrschte noch Dunkelheit. Die Kinder tauchten im Licht der Scheinwerfer der Autofahrer auf und waren eine Veränderung auf dem täglichen Fahrweg, die nicht unbeachtet bleiben sollte. Für dieses deutliche Zeichen zu mehr Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr begaben sich alle Beteiligten gerne für die Aktion am frühen Morgen auf die Straße.

Fotonachweis: Stadt Nettetal