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Nettetal als Modellkommune für Kommunales Integrationsmanagement

Mitteilung vom: 22.11.2021

Die Stadt Nettetal ist seit einigen Monaten Modellkommune für das Kommunale Integrationsmanagement (KIM), das vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Jens Loebbert, der beim Kreis Viersen die stellvertretende Leitung des Kommunalen Integrationszentrums (KI) inne hat, stellte das KIM im Nettetaler Sozialausschuss vor. Ein wichtiger Aspekt des KIM ist das sogenannte Case Management für Menschen mit Flucht- oder Zuwanderungsgeschichte. Dabei geht es um eine fallbezogene Beratung. Jens Loebbert betonte, dass das KIM lokale Präsenz zeigen will und die Angebote niederschwellig vermittelt werden sollen. Ziel sei, für Nettetal als Modellkommune im Kreis Viersen Prozesse wie Teilhabe, Chancengleichheit, friedvolles Zusammenleben und Bildungsgerechtigkeit für die betroffenen Menschen zu verbessern. Zu den Angeboten vor Ort zählten beispielsweise Sprechstunden. Im Zusammenspiel mit der Stadt wolle man auch in den Sammelunterkünften die Beratungsbedarfe abgreifen. Das Kommunale Integrationsmanagement ergänzt somit die soziale Betreuung der Gemeinschaftsunterkünfte und deren Bewohner durch die Sozialarbeiter der Stadt. Drei Veranstaltungen sowie 30 Beratungsgespräche haben seit Mitte des Jahres stattgefunden, berichtete Jens Loebbert.