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Rat: Attraktiver Arbeitgeber Stadt Nettetal

Mitteilung vom: 26.06.2020

Mehrheitlich hat der Stadtrat die Ergänzung des Stellenplans 2020 beschlossen. In dem nunmehr auf den Weg gebrachten Plan stehen 285 Stellen - das sind 2,5 mehr als in der vorherigen Lesart. Hinzu kommen weitere vier Stellen im NetteBetrieb, der für die technische Infrastruktur der Stadt verantwortlich ist. Hier sind dann künftig insgesamt 124 Stellen, insbesondere für Architekten, Ingenieure und Mitarbeiter des Baubetriebshofes, vorgesehen. Damit kann der umfangreiche Maßnahmenplan, für den erhebliche Finanzmittel durch den Rat bereitgestellt wurden, jetzt auch personell und deutlich sichtbar im Stadtbild umgesetzt werden.

Hintergrund: Im alten Stellenplan galt es noch Unbekannte zu berücksichtigen bezüglich der Auswirkungen der Kibiz-Reform. Nunmehr steht fest, dass der Plan im Bereich Kinder, Jugend, Familie um 1,4 Stellen aufgestockt werden muss. „Ferner hat sich", so der Erste Beigeordnete Dr. Michael Rauterkus, „im Rahmen einer Organisationsuntersuchung beim NetteService gezeigt, dass auch das Personalmanagement weiter gestärkt werden muss, um die Stadt Nettetal im Wettbewerb um Fachkräfte noch besser zu positionieren." Die Nettetaler Stadtverwaltung hatte Ende 2019 unter dem Strich 463 Beschäftigte und wächst weiter.

Aus der im Rat von Dr. Rauterkus präsentierten Übersicht zur Entwicklung des Stellenplans geht hervor, dass die Stadt als Arbeitgeber stark auf den Nachwuchs setzt und die Zahl der Ausbildungsplätze deutlich erhöht hat. Zudem werden heute deutlich mehr unbefristete Arbeitsverhältnisse angeboten als in der Vergangenheit. So sind unter den Neueinstellungen in 2019 fast doppelt so viele Stellen unbefristet (35 Stellen) wie befristet (18 Stellen). Zum Vergleich: In 2015 wurde nur 14 Mal unbefristet eingestellt, 15 Mal aber befristet.

Fazit: Dr. Rauterkus: „Die Stadt ist ein moderner und verlässlicher Arbeitgeber, der attraktiv für Bewerberinnen und Bewerber ist, der zugleich dem vorhandenen Personal gute Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung bietet." Der eingeschlagene Weg fand im politischen Raum einhelliges Lob.