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Städtepartnerschaften: Europäischer Gedanke im Blick

Mitteilung vom: 23.11.2022

Im Aufwind sind nach dem Corona-Pausenknopf wieder die Städtepartnerschaften. Wie Roswitha Karallus von der NetteZentrale im Ausschuss für Kultur und Städtepartnerschaften berichtete, fanden 2022 sowohl mit der sächsischen Stadt Rochlitz als auch mit der französischen Stadt Rives-en-Seine (Caudebec-en-Caux) in der Normandie und der polnischen Stadt Elk in Masuren Begegnungen statt.

Mit Leben gefüllt werden die Partnerschaften über Kunst und Sport, aber auch Musik, beispielsweise das Orchester des Werner-Jaeger-Gymnasiums. „Die Vereine sind rege eingebunden", betonte Roswitha Karallus. In Rochlitz nahm eine Nettetaler Delegation im Sommer am Mittelalterspektakel Fürstenzug teil. Im August begrüßte Bürgermeister Christian Küsters die Stadtspitzen von Rives-en-Seine und Elk in Nettetal und präsentierte einige Highlights der Seenstadt. An den Treffen nahm auch Renate Dyck, Vorsitzende des Kultur- und Städtepartnerschaftsausschusses beziehungsweise Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Elk-Nettetal teil.

Die Polen stellten vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs vor der Haustür heraus, wie viele Hilfspakete aus Nettetal bereits den Weg nach Elk gefunden haben. Unter dem Strich seien die gepflegten Freundschaften mit Rochlitz, Rives-en-Seine und Elk eine Erfolgsgeschichte. Roswitha Karallus: „Sie brennen für die Partnerschaft und den europäischen Gedanken." Schwierig sei es nur mit England. In Fenland - Nettetal hat 1989 mit dem südost-englischen District eine Partnerschaft gegründet - fehlten nach wie vor die Ansprechpartner, was auch mit dem ständigen Wechsel an der Verwaltungsspitze sowie der Altersstruktur der Twinning Association zusammenhänge.